SOS – wir haben etwas gegen Spliss und Haarbruch!

Es ist ja eigentlich kein Geheimnis: Wer schönes und gesundes Haar haben will, muss es auch richtig pflegen. Teilweise lassen sich Haarprobleme wie Spliss, Haarbruch oder Frizz jedoch auch auf die falsche Pflege zurückführen.

Spliss Haarbruch Frizz - die richtige Pflege hilft!

Besonders gelocktes Haar neigt zu Spliss. Aber auch glattes Haar ist unter Umständen dafür anfällig. Welche Pflege wirklich hilft und wann die Schere ran muss – frisuren.net klärt auf!

Haarkiller Spliss

Spliss kann entstehen, wenn das Haar zu trocken oder durch Hitzestyling und chemische Prozeduren, wie Färben oder Blondieren, bereits angeschlagen ist. Trifft das Haar dann auch noch aufgrund seiner Länge auf die Schultern, wird die Reibung an den empfindlichen Haarspitzen immer größer: Sie fangen an, sich zu spalten und abzubrechen. Bei starkem Spliss hilft leider nur noch die Schere: Die kaputten Spitzen müssen weg, damit sich der Haarbruch nicht weiter nach oben in die Längen fortpflanzen kann. Will man so wenig Länge wie möglich lassen, sollte man sich beim Friseur nach einem speziellen Spliss-Schnitt erkundigen. Dies ist eine Schnitttechnik, bei der tatsächlich nur die kaputten Haarenden fallen, ohne zu viel von der Grundlänge abschneiden zu müssen.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Nach dem Haarschnitt oder wenn der Spliss noch in seinen Anfängen ist, gilt es, die Haare vorbeugend zu pflegen und so der Splissentstehung vorzubeugen. Als besonders wirksam haben sich hierbei Nachtkuren und Seren bewährt: Die Marke Kérastase bietet hierfür eine Nachtpflege an, die entweder auf feines oder auf dickes Haar abgestimmt ist. Die Pflege sollte möglichst jeden Abend zum Einsatz kommen.

Glanzlos und spröde

Sprödes und glanzloses Haar geht Hand in Hand mit Spliss und Haarbruch einher. Die richtige Pflege gegen Spliss schon ist mal die halbe Miete. Aber auch Reste von Stylingprodukten oder von Shampoo und Spülung können das Haar stumpf erscheinen lassen. Daher sollte man das Haar stets gründlich waschen und noch gründlicher ausspülen. Faustregel: Doppelt so lang ausspülen, wie Shampoo oder Spülung im Haar waren. Der letzte Guss beim Ausspülen darf auch ruhig etwas kühler sein. Das kalte Wasser schließt die Schuppenschicht des Haares. So wird das Licht besser reflektiert und Frizz kann Einhalt geboten werden. Nach dem Styling kann auch Glanzspray helfen: Es hüllt das Haar in einen schimmernden Kokon. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr, denn viele Glanzsprays können das Haar beschweren und besonders feinem Haar schnell das Volumen rauben. Glanzsprays daher immer aus einem Abstand von mindestens 20 Zentimetern und in geringen Dosierungen auf das Haar sprühen.

Frizz Adé!

Besonders naturgelocktes oder krauses Haar neigt zu Frizz. Aber eben auch splissiges Haar. Besonders wichtig ist es, dem Haar nicht zusätzlich Feuchtigkeit zu entziehen. Auf Stylingprodukte mit Alkohol sollte daher möglichst verzichtet werden. Wer sein Haar mit einem Glätteisen bearbeitet, muss davor unbedingt einen Hitzeschutz verwenden und darauf achten, dass das Haar vor dem Glätten wirklich vollkommen trocken ist. Ansonsten gilt: Haare nicht zu heiß waschen oder föhnen, mindestens ein- besser zweimal die Woche eine vom Friseur auf die Haarstruktur abgestimmte Haarkur verwenden und Glätteisen oder Lockenstab wirklich nur zu besonderen Anlässen ans Haar lassen.

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