Beim Friseur: Meine Haare in guten Händen?

Wer kennt das nicht: Der Friseurtermin steht an, eigentlich weiß man, ob und welche Veränderung man für die Mähne haben möchte – aber eine Frage bleibt: „Wie mache ich meinem Friseur klar, was ich will?“ Mit der richtigen Vorbereitung ist das kein Problem mehr!

Glückliche Kundin nach Friseurbesuch
Solch ein strahlendes Lächeln erhellt das Gesicht nach einem gelungenen Friseurbesuch. Damit alles glatt läuft, ist eine gute Vorbereitung auf den Friseurtermin das A und O.

Schritt 1: Was will ich?

Zunächst muss man sich klar werden, ob beim nächsten Friseurtermin „alles anders“ werden soll oder ob nur die Haarspitzen auf Vordermann gebracht werden sollen. Oftmals geht mit einer Änderung der persönlichen Verhältnisse (neuer Job, neuer Partner, etc.) auch der Wunsch nach einer Veränderung der äußeren Erscheinung einher. Vorab sollte man sich überlegen, ob man sich beispielsweise von seinen langen Haar trennen möchte oder ob eine bestimmte Grundlänge beibehalten werden sollte. Bei Farbänderungswünschen sollte der Grundton gewählt werden: Soll die neue Haarfarbe eher hell oder dunkel sein, warme oder eher kühle Nuancen haben oder vielleicht sogar rötlich schimmern? Auch die Stylingzeit spielt im hektischen Alltag eine Rolle: Habe ich überhaupt die Zeit, meine Haare jeden Morgen aufwendig zu stylen oder muss es schnell und unkompliziert gehen? All diese grundlegenden Punkte sollten notiert und dem Friseur beim Termin zuerst genannt werden, da sie die Grundrichtung der Frisur vorgeben.

Schritt 2: Vor dem Friseurtermin

Hat man sich für die grundlegende Richtung entschieden, geht es an die Details: Viele Frauen suchen in Modezeitschriften oder im Internet nach Frisurenbeispielen, um ihre Haarwünsche zu konkretisieren. Dies ist empfehlenswert und die ausgewählten Musterbeispiele sollten ebenfalls zum Friseurtermin mitgenommen werden. So kann der Fachmann die Stilrichtung erkennen, die seine Kundin einschlagen will. Häufig wechseln Frauen bei einem Haar-Veränderungswunsch auch den Friseur – davon ist allerdings abzuraten: Hat man den Friseur des Vertrauens gefunden, sollte man auch weiterhin mit ihm zusammenarbeiten. Er kennt die individuelle Beschaffenheit der Haare und kann aus Erfahrung sagen, wie sich der Schopf der jeweiligen Kundin unter Einfluss von Haarfärbe- und Stylingprodukten verhält.

Schritt 3: Der Termin beim Fachmann

Während des Beratungsgesprächs beim Friseur sollte man zunächst die Eckdaten seiner Wünsche (vgl. Schritt 1) äußern und die Wunschfrisur dann mit den Beispielfotos (vgl. Schritt 2) genauer definieren. Ein erfahrener Friseur wird seiner Kundin zunächst genau zuhören und dann entsprechend dem individuellen Typ beratend tätig werden. In den seltensten Fällen ist es sinnvoll, ein Frisurenbeispiel Eins zu Eins umzusetzen, da die eigene Selbsteinschätzung in Bezug auf die Gesichtsform, die Farbharmonie oder die Haarstruktur häufig nicht ins Schwarze trifft. Der erfahrene Fachmann erkennt sofort, ob beispielsweise ein Pixie-Cut überhaupt zur Gesichtsform der Kundin passt und berät sie dann entsprechend.

Als Friseurkundin sollte man sich allerdings nie auf Kompromisse einlassen, die einem nicht gefallen oder sich gar zu einer ganz anderen, als der zu Anfang angedachten Frisur überreden lassen. Mit dem Ergebnis einer solchen „Überredungskunst“ wird man nicht lange glücklich sein.

Es gilt also, seine Wünsche beim Friseur klar zu äußern, auf die Ratschläge des Fachmanns einzugehen, sich aber nicht wider Willen überreden zu lassen!

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